Datum Chemo-MedikamentErythroz. (rot)Thromboz. (Gerinnung) HämoglobinLeukoz. (weiss) KaliumKreatinin KalziumFreie Kappa Leichtketten CRPKommentar
(4,54-5,77)(146-328) (13,5-17,5)(3,9-9,8) (3,5-5,0)(0,5-1,2) (2,1-2,6)(3,3 - 19,4) Kl-gl 0,5
06.03.18 amb MCH4,08138 12,73,86 4,11,1 2,33 0,3(HK 0,378), Heidrun Drolle
16.01.18 amb MCH3,98143 12,64,53 4,61,3 2,26429 0,3(HK 0,370) Dr. Christ
28.11.17 amb MCH4,14148 12,84,61 4,61,2 2,29344 0,4(HK 0,385) Dr. Horns
24.10.17 amb MCH4,33141 134,86 4,81,1 2,45616 1,3(HK 0,394) Dr. Horns
25.09.17 stat FÜS4162 12,95,1 4,160,97 0,16(HK 0,367) retinaler Gefäßverschluss, kardiologischer Check
19.09.17 amb MCH4,22162 12,84,87 4,41,1 2,21424 0,3(HK 0,392) Alexandra Pawlikowski
22.08.17 amb MCH4,15150 12,64,8 4,51,1 2,25415 0,4
07.08.17 3,8191 12,14,8 3,83
01.08.17 3,7159 11,64,1 4,86
26.07.17 3,8155 125 0,9 6,28(HK 0,363)
05.07.17 4,1149 12,73,4 1,1 0,72(HK 0,398)
20.06.17 amb MCH4,01144 12,24,42 4,41,1 2,3225 0,5
08.06.17 4,3161 13,64 4,70,9 2,27 0,18
17.05.17 stat FÜS4,27166 13,34,2 3,71,03 0,91Vorhofohrverschluß KHK Füssen
09.05.17 stat FÜS4,24140 13,23,49 4,381,16 1,54KHK Füssen wegen VHF, dabei auch noch Grippe, Husten, Katharr
02.05.17 amb MCH4,36155 13,64,52 4,31,1 2,26208 0,5
24.04.17 4,2167 13,73,8 4,71 2,27 0,26
21.03.17 amb MCH3,6147 11,84,54 4,11,2 2,49180 0,2
16.03.17 3,4148 10,93,6 4,3 2,26 0,15
13.03.17 3,6194 11,74,9 4,9 2,18 0,23
09.03.17 3,4195 10,93,6 4,4 2,23 0,32
06.03.17 3,4205 10,95,1 4,5 2,16 0,43
02.03.17 3,2193 10,45 4,3 2,25 0.35
27.02.17 3,1164 104,4 4,2 2,24
23.02.17 3,2165 10,35,8 4,3 2,25
20.02.17 3121 9,78,3 4,7 2,25
16.02.17 3,247 109,2 41 1,4
13.02.17 stat 1ltr Blut2,5538 8,49,03 4,21,3 2,6
11.02.17 stat2,9437 9,32,57 3,81,1 4,5
10.02.17 Stat THROMB 2,769 90,48 4,2 5,7
09.02.17 stat2,6918 8,90,07 4,1 3,5
08.02.17 stat2,5120 8,30,02 3,41,1 2,2
07.02.17 stat3,1748 10,30,05 4,41,1 0,9
06.02.17 stat3,1148 0,55 41 1,2
05.02.17 stat LIP3,1256 10,43,15
04.02.17 stat3,1256 10,43,15
02.02.17 stat3,13125 10,34,58 4,11 0,8
01.02.17 MEL (stat)3,2130 10,36,17 4,10,9 0,2
30.01.17 MEL (stat)3,59157 11,76,45 4,41,2 177 0,5
24.01.17 3,6288 11,75,08 4,41,2 2,384 0,5Besprechung nach der zweiten Carfilzomib-Therapie
16.01.17 CAR
DEXA
3,63125 11,74,34 4,41,1 2,22 0,3mach mer (gem. Entscheidung)
09.01.17 DEXA3,969 12,57,92 4,71,1 2,32 0,3keine Chemo, Thrombo zu niederig
02.01.17 CAR
DEXA
3,76144 12,25,43 4,11,1 2,19281 0,4gut vertragen
28.12.16 3,83124 12,14,01 MVZ Pfronten
19.12.16 CAR
DEXA
3,86116 12,49,04 4,41,1 2,2 4,6
12.12.16 CAR
DEXA
4,07141 13,25,08 6,11,1 2,22166 1
05.12.16 CAR
DEXA
3,91170 12,75,31 4,11,1 2,35 0,4
29.11.16 4,11,2 2,44 0,4
22.11.16 3,83165 12,55,37 1,2 497 0,8
08.11.16 4,11181 135,5 1,3 2,44348 0,4
25.10.16 3,94179 12,75,73 4,71,2 2,28536 0,6
11.10.16 3,54168 11,25,26
04.10.16 3,79150 12,14,65 4,41,2 2,26518 0,6
26.09.16 3,86150 12,24,7 4,51,1 0,24
21.09.16 3,68159 11,65,51
06.09.16 3,96226 12,27,41 4,61,2 2,44434 0,2
29.08.15 3,68212 115,93
22.08.16 3,59193 10,73,74 1,05 71,10%
17.08.16 3,39139 10
11.08.16 3,5385 10,520,75
10.08.16 (stat)3,2667 9,96,93 18,9
09.08.16 (stat)3,3254 9,71,02
08.08.16 LIP (stat)3,1648 9,30,13
07.08.16 (stat)3,1924 9,70,03
06.08.16 (stat)3,4635 10,40,02
05.08.16 (stat)3,621 11,10,04
04.08.16 (stat)3,5131 11,10,02
03.08.16 (stat)3,7249 11,10,04
02.08.16 (stat)3,8766 120,24
01.08.16 (stat)3,9984 121,25
29.07.16 (stat)3,57129 10,85,11
28.07.16 StaRü3,62161 11,48,72
27.07.16 (stat)3,8159 11,410,3
25.07.16 MEL (stat)4,04211 12,57,6 500 stationär, Melphalan, 1.tag HDT
20.07.16 3,84232 11,74,95
18.07.16 3,84257 11,65,38
13.07.16 3,7333 11,54,98
11.07.16 3,6354 10,95,93
06.07.16 3,56224 10,95,15
03.07.16 3,64126 11,48,7
29.06.16 StaEnt3,2275 9,828,3
28.06.16 FIL (stat)
StaEnt
3,54105 10,617,8 5,29
27.06.16 FIL (stat)3,63136 11,26,55 1,4 2,41
23.06.16 FIL3,83159 11,62,96 1,3 2,67 10,9
20.06.16 FIL3,87209 11,75,01 3,64
16.06.16 4,08210 12,54,78 1,1 2,3 3,71
07.06.16 3,77148 124,17 1,2 2,27
23.05.16 4,1365 12,53,76 1,2 2,2 1,88
18.05.16 Bor (3.8)4,1779 12,73,22 1,2 2,19 2,55
13.05.16 Bor (3.4)3,89119 12,19,71 1,2 2,1 8,57
10.05.16 Cyc FKLk 36,43,94134 12,17,78 1,1 2,07 5,85
02.05.16 Bor (2.11)4,21100 12,94,46 1,2 2,0639,5 2,54
27.04.16 Bor (2.8)4,42132 13,63,24 1,2 2,2 2,13
22.04.16 Bor (2.4)4,1142 12,58,79 1,1 2,2
19.04.16 Bor (2.1) FKLk 164
Cyc
4,58167 13,83,47 1,3 2,33 2,39
12.04.16 4,4169 13,35,75 1,2 2,19164 3,98
08.04.16 Cyc4,7890 14,410,1 1,3 2,22
05.04.16 4,950 14,713 1,3 2,15
01.04.15 Bor (1.11)
Tha
4,92102 14,914,4 1,3 2,19
29.03.16 Bor (1.8) FKLk 148
Tha
5,07146 15,510,8 1,2 2,1148
25.03.16 Bor (1.4)4,42175 13,313,2 1,1
22.03.16 Bor (1.1) FKLk 10204,78187 14,55,56 1,1 2,321020
01.03.16 14,9187 14,96,64 1,1 2,4967
27.01.16 1445

Erläuterung:

  • Medikamente
  • Blutwerte

Chemo-Medikamente

LIP Lipegfilgastrim Hormon zur Aktivierung des Knochenmark (zur Blut-Produktion Steigerung)
StaRü Stammzellenrückübertragung 3,85 Mio
MEL Melphalan
Bor Bortezomid, Bauchspritze
Cyc Cyclophosamid
Tha Thalidomid
CAR Carfilzomib (infusion)
DEXA Dexamethason

zu Kalzium

Die Myelomzellen bilden verschiedene Stoffe, die zu Knochenauflösungen und einem verstärkten Knochenabbau (Osteoporose) führen. Der Knochen wird insgesamt instabil, und die Gefahr von Knochenbrüchen steigt.

  • Zudem werden durch den vermehrten Knochenabbau große Mengen an Kalzium ins Blut geschwemmt. Also, dass ist ein Indikator für den Fortschritt des Knochenabbaus !
  • Diese sogenannte Hyperkalzämie schädigt die Nieren und ist ein wesentlicher Grund für ein Nierenversagen bei Patienten mit Multiplem Myelom.

Erythrozyten (rot)

Rote Blutkörperchen sind die am zahlreichsten vorhandenen Blutkörperchen. Die wichtigste Aufgabe der Erythrozyten ist der Sauerstoff-Transport ins Gewebe. Der rote Blutfarbstoff (Hämoglobin) dient dabei als Transportmittel.

  • Die unkontrollierte Vermehrung der Myelomzellen im Knochenmark führt dazu, dass andere, gesunde blutbildende Zellen wie rote Blutkörperchen dort verdrängt werden.
  • Durch zu wenige rote Blutkörperchen (Erythrozyten) entwickelt sich eine Blutarmut (Anämie).

Leukozyten (weiss)

Leukozyten sind die weißen Blutkörperchen, sie haben die Aufgabe Krankheitserreger abzuwehren. Sie sind dabei der essentielle Bestandteil des Imunsystems. Sie beseitigen auch Abfallstoffe, die entstehen, wenn Körperzellen zerfallen.

  • Durch zu wenige weiße Blutkörperchen (Leukozyten), die wichtig für die körpereigene Abwehr sind, kommt es zur Abwehrschwäche und häufigen Infekten.
  • Die übermäßig produzierten krankhaften Eiweißstoffe (Paraproteine) können zudem das Blut dickflüssiger machen, die Folge sind Durchblutungsstörungen in den Organen.

Kreatinin

Kreatinin

  • erhöhte Werte bedeuten eine beginnende Nierenschädigung

neutrophile Garnulozyten

Neutrophile Granulozyten gehören zu den weißen Blutkörperchen (Leukozyten).
Neutrophile Granulozyten sind verantwortlich für die unspezifische Abwehr von Infektionen mit Bakterien und Pilzen und sind an Entzündungsreaktionen beteiligt.

  • Granulozyten können Keime abtöten. Sind sind daher sehr wichtig für die Infektabwehr.
  • Ursache einerVerschiebung ist eine Hemmung der Blutzellproduktion im Knochenmark, beispielsweise durch Chemotherapie oder durch Tumore im Knochenmark.

Monokl. Ig (IFIX)

Das ist eigengtlich der Ursprungsparameter zur Beurteilung des MM. Erhöhte Leichtketten ist eine Folge diese Wertes.

  • Eine Erkrankung, die mit einer Vermehrung monoklonaler Immunglobuline oder deren Teile (Leicht- oder Schwerketten) einhergeht, wird als monoklonale Gammopathiebezeichnet. Sie entsteht durch unkontrollierteVermehrung eines immunkompetenten B-Lymphozyten.

freie Kappa-/Lambda-Leichtketten-Quotient

Das Verhältnis von kappa (k)- zu lambda (l)-Leichtketten ist ein Indikator für die Klonalität einer Gammopathie und ein pathologischer Quotient ist ein unabhängiger Risikofaktor für die Progression zu einer malignen Erkrankung.

  • Zudem zeigt der Quotient der freien Leichtketten im Serum eine Remission besser an als die entsprechenden Bestimmungen aus dem Urin.
  • Eine pathologische Veränderung des Quotienten (Erhöhung oder Erniedrigung) ist dagegen ein wichtiger Hinweis auf eine selektive, meist monoklonale Überproduktion eines Leichtkettentyps und damit ein Hinweis auf eine monoklonale Gammopathie.

BKS

Die Blutsenkung gibt an, wie schnell die Zellen des Blutes in einem Kapillarröhrchen mit geringem Durchmesser nach unten sinken. Die Blutsenkung wird deshalb in Millimetern angegeben und nach einer sowie nach zwei Stunden abgelesen.

Hämoglobin

  • Im Zusammenhang mit Hämoglobin spielen auch noch folgende Werte eine Rolle:

MCV

Gibt das durchschnittliche Volumen eines Erythrozyten an (MCV = Hämatokrit / Erythrozytenzahl)

MCH

Gibt die Konzentration des Hämoglobins innerhalb der Erythrozyten an (MCHC = Hämoglobinkonzentration im Blut

MCHC

Diese zunächst verwirrenden Abkürzungen stellen Laborwerte dar, die der Funktionsüberprüfung der Roten Blutkörperchen (Erythrozyten) dienen. Aufgrund ihrer zentralen Funktion beim Sauerstofftransport werden diese lebenswichtigen Werte routinemäßig bestimmt.

  • Die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) sind für den Sauerstofftransport im Blut zuständig. Sie werden im Knochenmark produziert und leben etwa 120 Tage lang, bevor sie unter anderem in der Milz abgebaut werden.
  • Die Werte werden routinemäßig bei der Untersuchung der roten Blutkörperchen berechnet und dienen zur Feststellung verschiedener Blutbildungsstörungen.

Hämatokrit

Der Hämatokritwert gibt das Verhältnis zwischen festen und flüssigen Blutbestandteilen an. Je höher der Wert liegt, desto dickflüssiger ist das Blut und desto leichter können sich Blutgerinnsel bilden. Ein erhöhter Wert geht somit mit einem erhöhten Risiko für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt, aber auch für andere Herzkrankheiten oder Diabetes mellitus einher.

  • Wert zu hoch: Austrocknung, verstärkte Vermehrung der Erythrozyten (Polyglobulie)
  • Wert zu niedrig: Blutarmut, Blutverlust, Überwässerung

RDW

Der RDW-Wert gibt an, wie sich die roten Blutkörperchen im Blut verteilen. In der Fachsprache nennen sich die roten Blutzellen Erythrozyten. Des Weiteren zeigt der Wert, mit welchem Volumen diese auftreten. Im Regelfall verändert sich ihre Größe nicht. Daher erhält das Untersuchen des EVB-Werts eine hohe Priorität. Zeigt er Auffälligkeiten, leidet der Patient an einer Erkrankung.

  • Erkennen die Mediziner einen veränderten EVB-Wert, beginnen sie mit der Therapie. Sie suchen nach den typischen Symptomen einer Blutarmut. Der Arzt versucht herauszufinden, welche Ursachen die Anämie bedingen. Nach Vorliegen der Untersuchungs-Ergebnisse kümmert sich der Mediziner um eine individuelle Behandlung für den Patienten.
  • Einen niedrigen EVB-Wert behandeln die Betroffenen in manchen Fällen selbstständig. Verursacht eine starke Monatsblutung die Anämie, nehmen die Patientinnen Eisenpräparate. Dragees, beispielsweise Kräuterblut, sorgen zudem für einen konstanten EVB-Wert. Vor der Einnahme der jeweiligen Medikamente kontaktieren die Interessenten zwingend ihren Hausarzt. Kinder mit einem veränderten EVB-Wert brauchen eine ärztliche Behandlung. Konsumieren sie eisenhaltige Medikamente, kommt ein unter Umständen zu einer Vergiftung.

Alk. Phosphatase

Zustand der Leber

  • Alkalische Phosphatasen sind Enzyme, die Posphat-Gruppen von Molekülen abspalten, z.B. von Eiweißen, Bausteinen der DNA usw. Es gibt 15 verschiedene alkalische Phosphatasen, die sich in ihrem chemischen Aufbau unterscheiden. Die Enzyme kommen vor allem im Dünndarm, im Knochen, in der Leber, in den Gallengängen, in den Nieren und in der Plazenta vor. Die Gesamtheit der Enzyme bestimmt der Arzt als ?alkalische Phosphatase" bei Verdacht auf Krankheiten der Leber oder der Skelettmuskulatur.

Gamma-GT

Die Gamma-GT ist ein Enzym, das an Stoffwechselprozessen beteiligt ist. Die im Blutserum gemessene GGT stammt vor allem aus den Gallengängen der Leber. Ein Anstieg der GGT gibt dem Arzt Hinweise auf eine mögliche Erkrankung der Leber oder der Gallengänge.

  • Die GGT zählt, ebenso wie die Transaminasen ALT und AST, zu den sogenannten Leberwerten. Ärzte bestimmen die Höhe der GGT im Blut, wenn sie den Verdacht auf eine Erkrankung der Leber oder der Gallenwege haben oder wenn der Verdacht auf einen Alkoholmissbrauch besteht. Letzteres ist einer der häufigsten Gründe für eine Erhöhung der Gamma-GT. Dabei ist der Wert ein sehr empfindlicher Messparameter, der schon bei relativ geringem Alkoholkonsum (ein bis zwei Gläser Wein pro Tag) erhöht sein kann.

GPT

GPT und AL(A)T (Alaninaminotransferase) sind Bezeichnungen für ein und dasselbe Enzym, dessen Wert vor allem bei Leberschäden ansteigt. Er kann lange erhöht bleiben. Auch bei Muskelerkrankungen kann der GPT-Wert ansteigen.

  • Die GPT ist ein Enzym, das der Körper benötigt, um eine Aminosäure abzubauen. Es kommt vor allem in der Leber vor, in geringerem Umfang auch im Skelett- und Herzmuskel. Besonders das Zytoplasma ? die Zellflüssigkeit ? der Leberzellen enthält viel GPT. Die GPT gehört somit neben der Gamma-GT (GGT) und der GOT zu den sogenannten Leberenzymen.